geb. 25.02.1883 in Dolina (Galizien)

Religionszu­gehörigkeit: jüdisch
Beruf: Tischler
Ehefrau (geschieden): Regina Bonom-Horowitz

 

Wohnorte: Hannover
Detmold:
22.02.1914 Elisabethstr. 59
04.04.1919 Hornsche Str. 35
Reg. Bez. Düsseldorf, [Essen]

 

Max Bonom gehörte zu den sogenannten Ostjuden und stammte aus Galizien, das er aus Angst vor Judenfeindschaft, Pogromen und wegen der dortigen Not verlassen hatte. Er war mit der ebenfalls aus Galizien stammenden Regina Bonom-Horowitz verheiratet. 1921 wurde er von Regina Bonom-Horowitz geschieden. Sein letzter Wohnort ist mit "Regierungsbezirk Düsseldorf" nur eingegrenzt dokumentiert. Von Düsseldorf wurde er vermutlich am 27. oder 28. Oktober 1941 - weitere Quellen nennen auch den 23. Oktober 1941 - mit einem Transport aus dem "Gestapo-Bezirk Düsseldorf" in das Ghetto Litzmannstadt/Lodz deportiert.

Er gilt als verschollen.

   

QUELLEN: StdA MK DT; LAV NRW OWL D 87 Nr. 16,17, D 106 Detmold A Nr. 4165, L 80 I e Gr. IV Tit. 3 Nr. 32 Bd. 5 ; KAL K2 Detmold/Lemgo BEG Nr. 726, 748; Mahn- und Gedenkstätte Düsseldorf; ZA B 1/34 Nr. 767; Arolsen Archives

WEITERE QUELLEN: LAV NRW OWL D 103 Lippe Nr. 723, 726, 748, D 106 DT Nr. 752; LZ, 22. und 23.12.1932, 05.01.1933, 16.03.1933

LITERATUR: van Faassen/Hartmann (1991), Müller (1992), Müller (2008)

 

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Portrait: BONOM, Max, Meier

Max Bonom, o.J. (StdA DT DT V 19 Nr. 176)

 

 

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