geb. 12.06.1876 in Detmold
Religionszugehörigkeit: jüdisch
Eltern: Siegmund Buchholz und Rieckchen Buchholz, geb. Sutheim
Schwestern: Amalie Buchholz, Toni Dannenbaum, geb. Buchholz, Hedwig Buchholz (geb. 1872)
Neffen und Nichten: Arthur Buchholz, Julius Buchholz, Bernhard Buchholz, Erich Buchholz, Anna (Aenne) Heymann, geb. Buchholz
Beruf: Kauffrau, Geschäftsinhaberin

 

WOHNORTE
Detmold, Elisabethstr. 27
Rheydt
1939 Wilhelm-Strater-Str. 42 (s. Heymann)
10.04.1942 Horst-Wessel-Str. 40

 

Grete Buchholz wurde in Detmold geboren und verbrachte hier ihre ersten Lebensjahre. Zusammen mit ihrer Schwester Amalie Buchholz eröffnete sie 1895 in Rheydt in der Hauptstraße 12 ein Geschäft für Kurz-, Weiß- und Wollwaren, das sie bis zur NS-Herrschaft betrieben. 1942 wurden beide in das "Judenhaus" in der Horst-Wessel-Straße eingewiesen.
Zusammen mit ihrer Schwester wurde Grete Buchholz mit dem Transport Nr. VII/2-336 von Düsseldorf nach Theresienstadt deportiert, wo sie am 25. Juli 1942 ankamen.
Grete Buchholz wurde von Theresienstadt am 26. September 1942 mit dem Transport Br in das Vernichtungslager Treblinka deportiert.
Sie wurde für tot erklärt.

   

QUELLEN: LAV NRW OWL D 70 C Nr. 19, D 87 Nr. 14, 15; StdA Mönchengladbach; Beit Theresienstadt; Gedenkbuch Bundesarchiv; ITS

LITERATUR: Erckens (1989)

 

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DOKUMENTE

 

Dokument 1

Einwohnermeldekarte von Grete Buchholz (StdA DT MK)

 

   
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