28.09.1853 in Niedermarsberg/Brilon [- 11.08.1942 in Bielefeld]
Religionszugehörigkeit: jüdisch
Ehemann: Hermann Salomon (geb. 17.01.1843 in Olfen)
Kinder: Siegfried Salomon (geb. 17.07.1878 in Lemgo), Carl Salomon (geb. 09.08.1881 in Detmold), Käthe Salomon (geb. 06.05.1883 in Detmold), Emmy Salomon (geb. 12.08.1886 in Detmold), Martha Salomon (geb. 24.06.1889 in Detmold)

 

WOHNORTE
Detmold:
10.10.1931 Paulinenstr. 23
31.06.1942 nach Bielefeld, Schloßhofstr. 73a abgemeldet

Auf der Einwohnermeldekarte der Stadt Detmold findet sich der Vermerk "Beide Großelternteile waren Volljuden".

 

Am 31. Juli 1942 wurde Sophie Salomon, von Dortmund kommend, in das sog. jüdische Alters- und Siechenheim in Bielefeld in der Schloßhofstraße (Arbeitslager) eingewiesen. Vermutlich wurde sie am 31. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert. Ihr Tod und seine Umstände sind nicht eindeutig zu klären: So gibt es zum einen den Hinweis, sie sei "während des Transportes" gestorben, zum anderen wird sie als "transportunfähig" beschrieben.

   

QUELLEN: StdA DT MK; LAV NRW OWL D 1 Nr. 6141, D 20 B 3271, 3295, 3437, 3447, 3609-3625, 3723, D 27 Nr. 2665, 3024, L 113 Nr. 849; Minninger (1985); Brigitte Decker (Bielefeld); ITS

WEITERE QUELLEN:
LZ, 21.2.1911: Verlobungsanzeige Martha Salomon, Detmold, und Eduard Berg, Hildesheim, unterzeichnet von der Mutter: Sophie Salomon, geb. Oppenheimer

 

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Portrait: SALOMON, Sophie, geb. Oppenheimer

Sophie Salomon, während des Ersten Weltkriegs
(StdA DT DT V 19 Nr. 175)

 

DOKUMENTE

 

Dokument A

Einwohnermeldekarte von Hermann, Sophie, Siegfried, Carl, Käthe, Emmy und Martha Salomon(StdA DT MK)

   
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